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Klein Anders – 2012
I

m Land der großen Uhr hat alles seine Zeit: Aufstehen, Anziehen, Frühstücken, zur Arbeit gehen, Mittagspause, Arbeiten, Feierabend, Abendessen, Fernsehen, Schlafen. Dieser geregelte Tagesablauf scheint allen Menschen des Landes zu gefallen. Allen? Klein Anders ist anders. Schon als Baby bringt er alles durcheinander. Wenn seine Eltern ihm die Windel wechseln wollen, will er schlafen. Wenn er schlafen soll, will er spielen. Wenn er spielen soll, will er essen. Wenn er essen soll, macht er die Windel voll. Er scheint einfach nicht hinein zu passen in diese Welt. Als Klein Anders in den Kindergarten kommt, wird es noch schlimmer. Er soll aufstehen, Zähne putzen, anziehen und hinausgehen, wenn er doch eigentlich noch schlafen will. Dann will er nicht nach Hause, sondern weiter spielen, möglichst bis zum späten Abend, und mitten in der Nacht hat er plötzlich Hunger. Klein Anders bringt seine Eltern zur Verzweiflung – er lernt es nicht, nach der Uhr zu leben! Dann gibt es ein großes Unwetter, Blitze schlagen in die große Uhr, sie läuft mal vorwärts, mal rückw.rts, mal langsam und mal schnell. Die Menschen wissen nicht mehr, was sie gerade tun sollen. Das ist Klein Anders` große Stunde!

Tanz: Leonie Humitsch, Natalie Fend, Aleksandra Vohl
Musik: Matthias Bitschnau
Choreografie: Aleksandra Vohl
Bühne: Johannes Rausch
Kostüme: Evelyne M. Fricker
Technik: Heinz Wehinger
Video-Animation: Lucas Enzi
Inszenierung: Johannes Rausch